Ganzheitliche Labordiagnostik

In meiner Praxis erstelle ich Blut-, Urin-, Speichel- und Stuhluntersuchungen. Ich arbeite mit verschiedenen renommierten Laboren zusammen und mache einige kleine Untersuchungen im eigenen Labor. Zum Beispiel die „traditionelle Harnschau“ oder den „Spenglersan Bluttest.“

Bei der ganzheitlichen Labordiagnostik schaut man nicht nur, ob die Parameter innerhalb des Referenzbereichs liegen, sondern auch, ob sie im oberen oder unteren Drittel des Referenzbereichs liegen. So kommt man “ funktionellen Störungen“ auf die Schliche. Funktionelle Störungen sind immer vor chronischer Erkrankung, also der Bereich, indem man noch Prophylaxe betreiben kann.

Traditionelle Harnschau

Diese Methode ist sehr alt und wurde schon von Hildegard von Bingen durchgeführt. Sie gibt einen raschen Überblick über den gesamten Stoffwechsel. Der Zustand von Leber, Niere, Darm, Bauchspeicheldrüse sowie vom Lymph-, Immun- und Herzkreislauf-System lässt sich damit darstellen.

Der Patient gibt dafür seinen Morgenurin ab. Nun wird der Urin im eigenen Labor in Reagenzgläser gefüllt und mit verschieden chemischen Essenzen vermischt. Das ist die sogenannte „Kaltprobe“ und man kriegt einen ersten Eindruck vom Stoffwechsel. Im zweiten Schritt wird der Urin gekocht und anschließend wieder betrachtet. Nun wird die Diagnose gestellt aus der ein entsprechender Therapieplan folgt. Durch nachfolgende Kontrollen lässt sich der Fortschritt der Therapie ablesen.